Ohrmuschelkorrektur ist für viele Betroffene ein Segen. Durch Hänsleien im Kindesalter wurde die Psyche dieser Menschen stark negativ beeinflusst, das Gefühl, minderwertig zu sein oder das Schamgefühl in der Öffentlichkeit wuchs stetig. Mediziner raten heute dazu, den Eingriff aus psychologischen Beweggründen bis zum 10. Lebensjahr, bzw bis zum Schuleintritt vorzunehmen. Auch viele Erwachsenen leiden an Ohrmuschelverformungen und obwohl es keinerlei körperlichen Schmerz verursacht, ist die psychische Belastung enorm und beeinträchtigt den Charakter nachhaltinmg.
Was ist der Grund dieser Verformung ?
Abstehende Ohren, auch Segelohren genannt, sind eine Verformung der Ohrknorpel, die angeboren sind . Auch asymetrische Entwicklung der einzelnen Knorpelteile können dazu geführt haben. Segelohren können bei einem oder beiden Ohren vorkommen.
Was passiert bei der Operation?
Bei einer Korrektur der Ohrmuschel wird diese neu geformt und das Ohr wird angelegt.Das wird erreicht,indem man an der Ohrrückseite einen Schnitt macht und den Knorpel mit einem Diamantschleifkopf so weit bearbeitet,bis er sich in die gewünschte Richtung legt. Dann fixiert man ihn mit einer Naht und abschliessend wird das Ohr an den Kopf angelegt und ebenfalls mit einer Naht fixiert.
Bei dem Setzen der Betäubung wird ein kleiner Einstich hinter dem Ohrläppchen zu spüren sein und während der Diamantschleifkopf arbeitet, hört oder spürt man ein leise summendes Geräusch. Nachdem das Ohr vernäht wurde, wird ein Verband in Form einer Mütze angelegt.
Lokale Anästesie oder Vollnarkose?
Bei Erwachsenen wird dieser Eingriff, der in der Regel nicht mehr als 1,5 Stunden daueret, meist bei lokaler Anästesie vorgenommen. Bei Kindern oder auf entsprechenden Wunsch hin kann man auch in Vollnarkose operiert werden.Hierbei ist jedoch ein entprechendes Vorgespräch mit dem behandelnden Arzt zu führen.
Was muss man beachten?
Auch wenn es nur eine kurze Opertion ist – es ist eine Operation und man sollte sich entprechend vorbereiten. Beispielsweise sollte man die letzten 10 Tage vor einer Operation keine Schmerzmittel einehmen wie Aspirin, also keine Medikamente, in denen Acetylsalicylsäure enthalten ist. Dadurch wird die Blutgerinnung gehemmt und das ist bei einer Operation nicht anzuraten.
Was passiert nach der Operation?
Wie nach jeder Operation ist auch hier mit leichtem Schmerz zu rechnen, der aber nach einigen Tagen verschwindet. Das Ohr ist kurz nach der Oparation geschwollen und empfindlich, so dass man beim schlafen nicht auf der operierten Seite liegen sollte und zusätzlich sollte man einen Mützenverband tragen, um das operierte Ohr zu schützen, auch, damit die Ohrmuschel nicht abknickt. Die Fäden der Nähte werden nach ca 7 Tagen enfernt.
Die Ohrmsuchelkorrektur ist eine Operation, die in den Sektor der Schönheitsoperationen gehören, sind aber keinesfalls nur eine ” Schönheits” korrektur, sondern helfen den Betroffenen, den psychischen Stress loszuwerden und Minderwertigkeitsgefühle abzubauen.




