Menschen, die aufgrund körperlicher Erkrankungen eine spezielle Untersuchung über sich ergehen lassen müssen, werden vielfach durch ein MRT Gerät untersucht. Das bei vielen Menschen als „Röhre“ gefürchtete Instrument ist weniger wegen seiner schmerzhaften Untersuchungsmethode, als vielmehr durch die beengten Verhältnisse in der Untersuchungsmaschine bekannt. Da es aber ein wichtiges Instrument für die Erkennung von Erkrankungen im Inneren des Körpers ist, ist es für den Erhalt vieler Diagnosen unumgänglich.
Jetzt gibt es ein offenes MRT, das den Menschen die Angst nehmen wird, die sich in einer beengten Röhre unwohl gefühlt haben. Die Untersuchungsfläche ist groß genug und bietet viel Platz. Dazu ist sie offen und gewährt dem Patienten Blick in den Raum und können eventuell sogar nach draußen schauen. Die bisher befürchteten lauten Geräusche sind verschwunden, nun hört man fast gar nichts mehr, auch diese Unannehmlichkeit ist also verschwunden. Kinder haben nun keine Angst mehr und können entspannt und neugierig der neuen Technik zuschauen.
Da diese Untersuchungen in der Regel länger dauern – ungefähr eine halbe Stunde – ist es wichtig, dass man nun dem Ganzen entspannt gegenüber treten kann. Auch Angehörige können nun dabei sein und so die Wartezeit etwas verkürzen. Die angenehme Art der Untersuchung ist aber für viele Patienten nun kein Grund mehr, sich vor dieser tollen Diagnosemöglichkeit zu drücken. Das offene MRT ist zurzeit noch nicht überall verfügbar.
Die Krankenkassen weigern sich in manchen Fällen, die Kosten hierfür zu übernehmen, obwohl die Kosten für die Untersuchung in einem herkömmlichen MRT anstandslos übernommen werden. Deshalb ist es wichtig, vor der Inanspruchnahme die Kostenübernahme mit der Krankenkasse abzustimmen.




