Viele von uns haben über längere Zeit mit schmerzhaften und mühsamen Beschwerden zu kämpfen, die uns immer wieder einholen und gegen die kein Mittelchen so richtig zu wirken scheint. Bei Frauen sind das oft die üblichen Verdächtigen: Pilzinfektionen, Blasenentzündungen, … Aber auch Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder die undefinierbare Qual der Migräne verfolgen viele Menschen ihr halbes oder sogar ganzes Leben lang. Oft hat man das Vertrauen in jegliche Behandlungsmöglichkeiten verloren, dem Arzt fällt nichts mehr ein und man resigniert. Doch manchmal liegt der Schlüssel in der Alternativmedizin, die dort ansetzt wo die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß.
Umstrittene Wirkung
Bei den konventionellen Ärzten scheint die Meinung über alternativmedizinische Behandlungsformen eine geteilte zu sein. Während viele der Behandlung und Therapie von Krankheiten mittels Alternativmedizin einen gewissen Wert beimessen, gibt es andere, die diese strikt ablehnen. Für manche Schulmediziner ist die Alternativmedizin auch heute noch nichts weiter als esoterischer Hokuspokus, mit dem den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen werden soll. Glücklicherweise werden derartige Meinungen unter Ärzten aber immer weniger, und mehr und mehr Schulmediziner erweitern ihr Schaffensspektrum auch um alternativmedizinische Behandlungsmöglichkeiten.
Verschiedene Bereiche der Alternativmedizin
Unter Alternativmedizin darf kein allzu abgegrenzter Bereich von Behandlungen und Methoden verstanden werden. Das macht die Bewertung seiner Wirkung auch so schwierig. Denn unter Alternativmedizin kann man eigentlich alle Behandlungen und Therapien verstehen, die nicht schulmedizinischer Natur sind. Der Begriff Schulmedizin meint hier die im herkömmlichen Psychologie- oder Medizinstudium erlernten Behandlungsmethoden, der Begriff wird auch meist nur zur Abgrenzung von der Alternativmedizin genutzt. Die Alternativmedizin erstreckt sich also über ein sehr breites Spektrum mit unterschiedlichem Grad der Wirkung und auch der Akzeptanz eben dieser. Häufig angewandte Bereiche der Alternativmedizin sind zum Beispiel Akupunktur (beispielsweise gegen Migräne oder Hautkrankheiten), Homöopathie und Osteopathie. Aber auch Naturheilmethoden und Körpertherapieverfahren verstehen sich als alternativmedizinische Bereiche.
Besonders populär, aber von vielen westlichen Schulmedizinern ebenso wenig als „richtige“ Medizin anerkannt, ist die TCM. TCM steht für Traditionelle Chinesische Medizin und bezeichnet all jene Verfahren und Methoden, die sich im ostasiatischen Raum in den letzten 2000 Jahren entwickelt haben. Dazu zählen Akupunktur und Moxibustion. Bei letzterem handelt es sich um ein ähnliches Verfahren wie Akupunktur, das statt mit Nadeln aber mit Erwärmung von Körperpunkten arbeitet. Auch verschiedene Massagetechniken und Bewegungsübungen umfasst die Traditionelle Chinesische Medizin. Auch eine eigenständige Arzneitherapie hat die TCM, diese Form der Medizin bietet Leidgeplagten also noch andere Medikamente an, als die der Schulmedizin. Welche Wirkung die verschiedenen alternativmedizinischen Methoden und Behandlungen auch immer haben mögen, so lange sie so umstritten sind, bleibt es jedem selbst überlassen, die eine oder andere für die eigene Gesundheit in Betracht zu ziehen. In vielen Fällen ist es aber vernünftig, die Methoden der Alternativmedizin aber zumindest zu erproben.




